Mittelalterlich Phantasie Spectaculum - das größte reisende Mittelalter-Kultur-Event der Welt
www.spectaculum.de

Nachruf Benny

Hallo liebe Freunde unseres phantastischen Werbeabteilungsleiters BENNY

Mein einzigartiger Freund und Kumpel BENNY hätte es fast geschafft sein Versprechen einzuhalten und 13 Jahre alt zu werden!

Es fehlten nur 25 Tage.

Er konnte und wollte nun aber nicht mehr leben.

Die Nieren haben bei BENNY komplett versagt, er hatte katastrophale Nierenwerte und er hat in der vergangenen 6 Wochen ganz fürchterlich abgebaut, er verlor in den letzten 6 Wochen mehr als 8 Kilo und war zum Schluss fast nur noch Haut und Knochen.

Die Harnstoffe wurden nicht mehr ausgeschieden und sein Körper vergiftete komplett, dadurch war ihm immer nur schlecht und übel und er konnte nichts mehr fressen.

In den letzten 5 Tagen hat er überhaupt nichts mehr gefressen, nur noch getrunken.

Ich musste ihm nun gestern den letzten Freundschaftsdienst erweisen und habe ihn gestern Abend um 21 Uhr einschläfern lassen.

Vorher habe ich mit ihm noch alle seine Lieblingsplätze hier in Drensteinfurt besucht, an denen wir in den letzten 13 Jahren so viel Spaß miteinander hatten.

Wir waren an seinem Lieblingsbach wo er immer so gerne im Wasser herumtobte und wo er SUNNY bereits im April diesen Jahres zum schwimmen in den Bach gelockt hat,aus SUNNY ist nun auch eine richtige Wasserratte geworden.

Wir haben uns dann auf seiner Lieblings Spiel- und Buddelwiese ins hohe Gras gelegt und noch einmal miteinander gekuschelt.

Danach sind wir zu dem großen Fischteich unseres Freundes Büffel gefahren, dort hat BENNY unheimlich viele Stunden seines Lebens im Wasser verbracht, mit mir im Wasser herumgetollt, unzählige Knüppel aus dem Wasser geholt und bei unseren Grillabenden zahllose Würstchen abgestaubt.

Und hier an seinem Lieblingsteich ist Benny auch noch mal ins seichte Wasser gegangen und hat noch einmal ein Stöckchen heraus geholt.

Danach sind wir in den Drensteinfurter Schlosspark gefahren und sind noch mal zum Flüsschen Werse spaziert, dort ging er ganz besonders gerne an kalten Wintertagen ins Wasser und hat immer wieder gerne große Holzknüppel apportiert.

Dann bin ich mit BENNY zu mir nach Hause gefahren und habe ihn in mein Wohnzimmer getragen, dort habe ich ihn auf unser großes Kuschelsofa gelegt, auf dem wir so viele Abende zusammen lagen und gemeinsam Fußball oder Abenteuerfilme gesehen haben.

Dort hat sich BENNY dann ganz ruhig hingelegt, sich an mich gekuschelt und die Augen geschlossen, er war nun bereit zu sterben und er war glücklich erlöst zu werden.

Kurze Zeit später kam dann der Tierarzt zu uns und hat BENNY eine Beruhigungsspritze gegeben.

Als BENNY dann ganz ruhig und entspannt in meinen Armen lag hat der Tierarzt ihm die Einschläferungsspritze gegeben.

BENNY ist dann ganz friedlich in meinen Armen gestorben.

Danach habe ich SUNNY und LUCKY nach oben geholt, die sich dann von ihrem alten Freund BENNY verabschieden konnten.

Dann habe ich ihn zu seiner alten Lieblingseiche gebracht, unter der er immer so gerne lag und unter der er stundenlang mit großer Freunde heruntergefallene Äste zernagen konnte.

Dort habe ich ihn dann, in seine beiden Kuscheldecken eingehüllt, begraben.

Zusammen mit seinen Lieblings Spieltieren, der großen gelben Ente, dem braunen Nilpferd und der kleinen Schildkröte wird er dort nun seine Ruhe und seinen Frieden finden.

Er wird aber in meinem Herzen, in meinen Gedanken und in meinen Erinnerungen für immer fortleben, er wahr fast 13 Jahre lang ein einmaliger Freund und unvergleichlicher Kumpel und er hat fast von Anfang an die Geschichte des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® mit begleitet.

Er hatte unzählige Freunde bei unseren Veranstaltungen und ich weiß ganz genau, dass nun sehr viele Menschen um ihn trauern werden.

Er war sicherlich der meist geknuddelte, gestreichelte und meist fotografierte Teilnehmer des MPS und ihr solltet ihn alle in guter Erinnerung behalten.

Mit überaus traurigen Grüßen
Gisbert Hiller

Mein Name ist "Benny", ich bin ein äußerst lieber und freundlicher Vertreter der Rasse "Golden Retriever" und wurde am 1. September 1995 in Ahaus - Alstätte geboren.

Ich bin der Letztgeborene in einem Wurf von 9 Welpen und war in diesem Wurf der einzige Rüde (unglaublich aber wahr, ich habe 8 Schwestern, aber keinen Bruder).

Neun Wochen nach meiner Geburt wurde ich am 1. November 1995 von meinem Herrchen, Gisbert Hiller, aus Ahaus - Alstätte abgeholt und fuhr mit ihm das erste Mal durch die große weite Welt bis nach Drensteinfurt bei Münster.

In meinem neuen Zuhause hatte mein Herrchen mir bereits mein eigenes großes Körbchen mit ganz vielen interessanten Spielsachen und kuscheligen Stofftieren vorbereitet.

Ich fühlte mich in meinem neuen Zuhause sofort sehr wohl und weil mein Herrchen sich sehr liebevoll und äußerst intensiv um mich kümmerte, wuchs meine Liebe zu ihm von Tag zu Tag.

In dem kalten Winter 1995/96 ging mein Heerchen täglich bei Schnee, Regen, Sturm, Hagel, Schneeregen und eisiger Kälte mit mir raus.

Das war immer wunderschön, denn ich liebe ja eiskaltes Wetter mit Schnee, weil meine Ur-Ur-Ur- Ahnen ja dafür gezüchtet wurden, die Jäger in England, Schottland und später auch in Amerika und Kanada auf die Jagd zu begleiten und die abgeschossenen Enten aus den eisigen Seen herauszuholen.

Ach ich liebe eisige Seen und Flüsse und im Winter gehe ich am liebsten mit meinem Herrchen bei Eis und Schnee spazieren und hole schwimmend große Stöckchen aus den eiskalten Fluten des Flusses "Werse", welcher durch unseren Wohnort Drensteinfurt fließt.

Dafür mag ich aber überhaupt gar keine Hitze.

Bei Sonnenschein und sehr warmen Temperaturen verkrieche ich mich lieber in den Schatten und halte ein Nickerchen.

Aber nun zurück zu meiner Jugendzeit.

Mein Herrchen kümmerte sich sehr intensiv um mich, er ging jede Woche mit mir auf den Hundeplatz, wo ich nicht nur viele andere süsse Welpen kennenlernte, sondern wo man mir auch viele wichtige Dinge für mein weiteres Leben beibrachte.

Die Kommandos "Platz", "Sitz", "Bleib", "Komm" usw. lernte ich in den ersten Monaten meines Lebens sehr schnell.

Ich bin ja auch ein äußerst schlauer Hund, wie alle anderen Retriever auch.

Mein Herrchen übte ganz viele weitere Dinge mit mir und machte mich mit allen zukünftigen Lebenssituationen vertraut.

So lernte ich sehr schnell komplett ohne Leine neben dem Fahrrad meines Herrchen zu laufen, ich wurde an der Leine neben Hauptstraßen, Eisenbahnlinien und Straßenbahnen gesetzt und merkte sehr schnell, daß mir nichts passieren konnte, wenn ich nach dem Befehl "Sitz" oder "Platz" direkt neben meinem Herrchen verweilte.

Heute bleibe ich vor jeder noch so stark befahrenen Hauptstraße ohne Leine sitzen, ebenso sitze ich unangeleint im Bahnhof neben einfahrenden Zügen oder neben quietschenden Straßenbahnen.

Ich liebe es im Auto meines Herrchen mitzufahren und aberhunderte von Kilometern im Monat durch Deutschland zu unseren Veranstaltungsorten zu reisen.

Aufzugfahren in Hotels ist für mich ebenso selbstverständlich wie das Überqueren von Gitterrosten oder Brücken und Treppen aus Gitterrosten.

Bei unseren Hamburger Veranstaltungen fahre ich sehr gerne mit meinem Herrchen auf den großen Schiffen bei der Hafenrundfahrt im Hamburger Hafen.

All diese Dinge habe ich in den ersten 12 Lebensmonaten von meinem Herrchen gelernt.

Seit nunmehr siebeneinhalb Jahren begleite ich mein Herrchen auch auf alle großen Schlager- und Oldie-Veranstaltungen, die er in ganz Deutschland durchführt.

Ich bin in der Münchener Olympiahalle genauso bekannt und beliebt wie in der superneuen Arena Auf Schalke, in der Hamburger AOL Arena, im Gerry-Weber-Stadion in Halle und auch in der Kölnarena.

Am liebsten begleite ich mein Herrchen aber seit über 7 Jahren zu den wunderschönen Großveranstaltungen Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® von Hohenwestedt bei Neumünster/Kiel bis nach Lich bei Gießen / Frankfurt.

Diese Veranstaltungen Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® sind für mich und für meine zahlreichen Hundefreunde aus den Heerlagern oder von den Marktbetreibern das absolute Paradies.

Von Mittwochs bis Samstags gehören uns diese wunderschönen und riesigen Wald- und Wiesenflächen, ohne jeglichen Autoverkehr, ganz alleine.

Wir buddeln nach Herzenslust, jagen die Kaninchen vom Gelände, toben und springen herum, schleppen Holzknüppel oder Äste über das Gelände und zernagen sie, planschen und schwimmen in den Bächen und Flüßen die die Veranstaltungsgelände umfließen oder in den Seen die sich mitten im Veranstaltungsbereich befinden und kuscheln und spielen mit unseren Hundefreundinnen.

Am schönsten sind aber die Samstage und Sonntage wenn auf "unseren Wiesen" die Veranstaltungen Mittelalterlich Phantasie Spectaculum® durchgeführt werden.

Morgens plündern wir als erstes alle Mülltonnen auf dem Gelände und suchen uns die von den Besuchern weggeworfenen Reste von Würstchen, Steaks oder Schnitzeln heraus.

Ich liebe es nach Essenresten in Mülltonnen zu wühlen!!

Tagsüber werden wir dann von den vielen tausend Besuchern gefüttert und bewundert und von tausenden Kinderhänden gestreichelt.

Mich könnt ihr sehr gerne alle streicheln, ich genieße das sehr und würde niemals irgendein Kind oder einen Erwachsenen beißen.

Ich bin halt, wie mein Herrchen immer sagt, ein ganz liebes, kuscheliges und treuherziges Schäfchen.

Mein Herrchen liebt mich ja auch über alles, genauso wie ich ihn über alles liebe und ihn auf den Veranstaltungsgeländen immer verfolge, wenn er mit seinem Fahrrad unterwegs ist.

Zur Zeit liebe ich ihn aber nicht ganz so doll!!

Er hat halt manchmal einfach nur verrückte Ideen!!

Zur Zeit zum Beispiel hat er mich als Werbefläche zur Bekanntmachung seiner Homepage www.spectaculum.de entdeckt.

Er hat sich doch tatsächlich erdreistet und hat mich mit so einer Art Umhang aus Stoff verkleidet, auf dem nun die Internetadresse für die Spectaculi - Termine aufgedruckt ist.

Und damit renn ich nun wie so eine blöde laufende Litfaßsäule über die Veranstaltungswiesen und mach mich bei allen Hunde-Weibern zum Affen.

Ich hasse Werbeumhänge !!!

Aber was macht man nicht alles für sein über alles geliebtes, machmal aber ziemlich verrücktes Herrchen.

Na gut, aber es hat ja für mich doch auch einige Vorteile.

Bisher durfte ich an den Veranstaltungstagen nur vor der Geländeöffnung für das Publikum und tagsüber mal ein Stündchen und nach Ende der Veranstaltung über das Gelände düsen.

In diesem Jahr darf ich nun tagsüber länger über die Veranstaltungsgelände rennen und mich von den Besuchern streicheln lassen.

Ich liebe es, wenn ich gestreichelt werde.

Und so habe ich halt auch an den Veranstaltungswochenenden viel mehr Bewegung, bleibe fit, behalte meine attraktive, knackige und schlanke Figur (darauf stehen die Hundedamen) und werde nicht so fett wie mein Herrchen!!

Also gut, spiele ich halt die laufende Litfaßsäule und galoppiere über die Veranstaltungswiesen.

Manchmal mach ich aber eine Pause und setzte mich dann neben Euch.

Ihr dürft mich dann gerne streicheln und mit leckeren Köstlichkeiten verwöhnen.

Am liebsten mag ich Bratwurst im Brötchen (die Wurst aber bitte nicht zu heiß).

Ich freue mich auf die Begegnung mit Euch beim nächsten Mittelalterlich Phantasie Spectaculum®.

Euer "Benny"